Der Weg in die Psychotherapie

Eine psychologische Praxis hat keine allgemeine Sprechstunde. Wenn Sie also in meine Praxis kommen möchten, müssen Sie anrufen und einen Termin mit mir vereinbaren. Es kann auch sein, dass gerade kein Therapieplatz frei ist, dann kann ich mit Ihnen in einer Probestunde klären, ob eine Wartezeit sinnvoll erscheint, um dann später miteinander zu arbeiten. Oder ich kann Ihnen KollegInnen empfehlen.

Auch wenn ein Therapieplatz frei ist, heißt das nicht automatisch, dass die gemeinsame Arbeit beginnen kann. Denn bei der therapeutischen Arbeit ist von entscheidender Bedeutung, dass KlientIn und TherapeutIn, also Sie und ich, „miteinander können“. Das finden wir in einer probatorischen Sitzung heraus. Die Krankenkassen bezahlen insgesamt bis zu fünf solcher Probetermine. Wenn sich in der probatorischen Sitzung kein Vertrauensverhältnis einstellt oder wenn KlientIn oder TherapeutIn sich nicht ganz sicher sind, ob die „Chemie“ hundertprozentig stimmt, sollte ein Probetermin mit einer anderen Therapeutin oder einem anderen Therapeuten vereinbart werden. Stimmt die „Chemie“, suchen wir nach einem Konsens über den Arbeitsauftrag und die Therapieziele.