Wer sucht eine psychologische Praxis auf?

Die Menschen, die in eine psychologische Praxis kommen, haben ganz unterschiedliche Anliegen und psychische Probleme. Manche haben Suchtprobleme, Bulimie, Magersucht oder leiden an den Folgen traumatischer Erfahrungen wie Vergewaltigung, Misshandlung oder Missbrauch. Andere leiden an Depressionen, brauchen vielleicht Hilfe bei der Verarbeitung einschneidender lebensgeschichtlicher Ereignisse wie dem Tod einer nahe stehenden Person, der Trennung von einem Partner/ einer Partnerin, Krisen in der Partnerschaft oder Familie, Krankheiten, Unfallfolgen, Probleme mit dem Arbeitsplatz. Wieder andere sehen in einer Therapie für sich die Chance, sogenannte neurotische Einstellungen und Verhaltensweisen loszuwerden, die vielleicht irgendwann in der Kindheit sinnvolle Lösungsstrategien waren, sie aber nun daran hindern, ihr Leben zu genießen, Freude an ihrer Arbeit zu haben und den Menschen in ihrer Umgebung gute PartnerInnen, KollegInnen, FreundInnen oder Eltern zu sein.


Wer sucht eine psychologische Praxis auf?

Psychotherapeutische Hilfe wird auch bei psychosomatischen Störungen in Anspruch genommen, also bei körperlichen Erkrankungen, die - wie man annimmt - durch die Psyche ausgelöst worden sind. Hierzu gehören beispielsweise Asthma bronchiale, Neurodermitis und andere chronische Hauterkrankungen, psychisch bedingte Darmprobleme oder chronische Schmerzzustände ohne erkennbare körperliche Ursache. Auch Ängste sind ein häufiger Grund, warum Menschen sich in Therapie begeben, z.B. die Angst vor engen oder weiten Räumen, Höhenangst, soziale Ängste, Schreibangst und die Angst vor Prüfungen.